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21.10.2015

Wir können auch anders - Die kreative Stadt von übermorgen

Interview mit Marc Altenburg, Stadtplaner, Leiter von urban-process - Büro für urbane Strategien und angewandte Stadtforschung, und Matthias Burgbacher, Stadtsoziologe und Mitinhaber von PLAN:KOOPERATIV.

Die kreative Stadt: Der Terminus taucht immer häufiger auf - nicht nur in der Kreativszene. Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat in diesem Jahr einen Veranstaltungsschwerpunkt auf das Thema gelegt. Was bedeutet "kreative Stadt" und welche Bedeutung haben Kreative für die zukunftsgerechte und nachhaltige Entwicklung unserer Städte?

Herr Altenburg, Herr Burgbacher: Was steckt eigentlich hinter dem Begriff "kreative Stadt"? Brauchen wir kreative Städte?

Burgbacher: Erst einmal: Ja. Bei dem Begriff "kreative Stadt" ist allerdings eine Zweiteilung notwendig. Wir sprechen einerseits von der Stadt der Kreativen, wenn man so möchte, der Stadt, in der kreativ gearbeitet wird. Auf der anderen Seite gibt es dieses große Themenfeld "Smart Cities".

Altenburg: So ist es. Und die Entwicklung dieser Smart Cities wird natürlich nicht zuletzt von den Technologieunternehmen vorangetrieben: von der Digitalisierung unserer Haushalte bis hin zur Steuerung ganzer Infrastruktursysteme. Vor allem letzteres geschieht, um Lösungen für die Probleme zu bieten, die vor allem in den Städten auf uns zukommen, wie beispielsweise die steigenden Einwohnerzahlen, der zunehmende städtische Verkehr, das Thema Klimawandel.