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13.7.2016

Offenheit für Ideen. Mut zur Umsetzung.

Mögliche Matchmaking-Formate für Kreative und Unternehmen

Unternehmen aller Branchen sind immer wieder auf Innovationen angewiesen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Sie müssen neue Produkte erfinden, gestalten und in den Markt bringen, neue Dienstleistungen entwickeln oder neue Arbeitsabläufe im Unternehmen einführen. Bei all dem können Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft für Unternehmen hilfreiche Partner sein. Abgesehen von Internet-Plattformen wie etwa www.kreatives-brandenburg.de, www.creativeb2b.nrw.de oder https://99designs.de/, über die man nach passenden Partnern suchen kann, gibt es auch eine ganze Reihe erprobter Live-Formate.

Wichtig: Das Format muss passen

Es gibt ganz verschiedene Arten und Weisen, wie Unternehmen mit Kreativen zusammenfinden und zusammenarbeiten können. Wie diese im konkreten Fall aussehen, hängt erstens davon ab, welche Akteure die Initiative für eine solche Zusammenarbeit ergreifen. Das können Landesregierungen, Wirtschaftsförderungen oder selbständige Intermediäre sein. Generell eignen sich dafür Personen oder Institutionen, die selbst gut vernetzt sind. Sie bringen Gründerinnen und Gründer und Unternehmen an einen Tisch und organisieren und moderieren Veranstaltungsformate genau zu diesem Zweck. Die Form der Zusammenarbeit ist dann zweitens von der Problemstellung abhängig. Eine wichtige Rolle spielt drittens, zu welcher Form der Zusammenarbeit vor allem die beteiligten Unternehmen bereit sind. Wie auch immer die aussieht: Voraussetzung ist Offenheit für neue Ideen. Und danach ggf. der Mut zu deren Umsetzung.

Beim Matching ist bei allen Formaten der entscheidende Punkt, die richtigen Leute an einen Tisch zu kriegen. Dazu gehört, auf der Seite der Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft genau zu schauen, wer  zu den Leuten aus den Unternehmen passt. Und genauso wichtig ist, auf der Seite der Unternehmer diejenigen zu gewinnen, die Entscheidung treffen dürfen. Je höher sie in einem Unternehmen in der Hierarchie angesiedelt sind, desto wahrscheinlicher ist, dass die Dinge, die in so einem Matchingformat entwickelt wurden, auch wirklich umgesetzt werden.

Johannes Tomm, u-institut



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