Rundfunkwirtschaft

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4

Branche

Rundfunkwirtschaft

Aufnahmestudio beim Radio. Quelle: Colourbox.comDer Rundfunksektor in Deutschland wird seit Ende der achtziger Jahre durch das duale Rundfunksystem geprägt. Neben dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) existiert ein privatwirtschaftlicher sowie ein kleiner nicht-kommerzieller Rundfunkbereich (z.B. Lokalradios, Hochschulfernsehen).

In der wirtschaftspolitischen Betrachtung steht der privatwirtschaftliche Bereich im Fokus, der sich überwiegend über den Markt (Werbung, Abonnentengebühren, zunehmend Teleshopping) finanziert.

Auf einen Blick (Zahlen aus 2014):

  • Zahl der Unternehmen (Freiberufler und gewerbliche Unternehmen): 18.214 (davon 98,1 Prozent selbständige Journalisten/innen u. Pressefotografen) 
  • Gesamtumsatz: 9,2 Milliarden Euro
  • Exportquote (Anteil des durch Exporte erzielten Umsatzes am Gesamtumsatz der Rundfunkwirtschaft): 0,4 Prozent (2013)
  • Anteil am Gesamtumsatz der Kultur- und Kreativwirtschaft: 5,6 Prozent
  • Erwerbstätige (alle Selbständigen und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Minijobs): 41.828,
    davon 23.615 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
  • (mindestens) 59 Prozent des Gesamtumsatzes des Teilmarkts werden von Kleinstunternehmen/Freiberuflern (Umsatz unter 2 Mio. Euro) erzielt (2013)

Quelle: Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2014. BMWi (Hrsg.) 2015.
Alle Kennzahlen zum Jahr 2014 sind vorläufig.