Rundfunkwirtschaft

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Branche

Rundfunkwirtschaft

Aufnahmestudio beim Radio. Quelle: Colourbox.comDer Rundfunksektor in Deutschland wird seit Ende der achtziger Jahre durch das duale Rundfunksystem geprägt. Neben dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) existiert ein privatwirtschaftlicher sowie ein kleiner nicht-kommerzieller Rundfunkbereich (z.B. Lokalradios, Hochschulfernsehen).

In der wirtschaftspolitischen Betrachtung steht der privatwirtschaftliche Bereich im Fokus, der sich überwiegend über den Markt (Werbung, Abonnentengebühren, zunehmend Teleshopping) finanziert.

Auf einen Blick (Zahlen aus 2013):

  • Zahl der Unternehmen (Freiberufler und gewerbliche Unternehmen): 18.292 (davon 98,1 Prozent selbständige Journalisten/innen u. Pressefotografen) 
  • Gesamtumsatz: 7,7 Milliarden Euro
  • Exportquote (Anteil des durch Exporte erzielten Umsatzes am Gesamtumsatz der Rundfunkwirtschaft): 0,1 Prozent (2012)
  • Anteil am Gesamtumsatz der Kultur- und Kreativwirtschaft: 4,8 Prozent
  • Erwerbstätige (alle Selbständigen und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Minijobs): 41.483,
    davon 23.192 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
  • Anteil der Kleinstunternehmen/Freiberufler (Umsatz unter 2 Millionen Euro): 99,4 Prozent (Anteil am Gesamtumsatz des Teilmarkts: 16,2 Prozent) (2012)

Quelle: Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2013. BMWi (Hrsg.) 2014.
Alle Kennzahlen zum Jahr 2013 sind vorläufig.